Neue Studie zur Energiewende
Energie Publikationen

30.11.2023

Neue Studie zur Energiewende

Erschienen in der Zeitschrift Energy Research & Social Science, Volume 105, November 2023, 103276


Technologische Innovationen ermöglichen kostengünstige Klimaschutzmaßnahmen

Die Energiekosten bei Erneuerbaren Energien wie Photovoltaik seien geringer als bei fossilen Energieträgern „Die Ökonomie ist auf der Seite des Klimaschutzes“, konstatiert der Klimaforscher. „Günstige erneuerbare Energien, Wärmepumpen und elektrische Zwei-, Drei- oder Vierrad-Fahrzeuge machen die globale Energiewende kosteneffizient.“

Die meisten der bisherigen Klimastabilisierungsszenarien seien einseitig auf Kohle oder Speicherung von Kohlendioxid im Boden ausgerichtet. Betrachte man jedoch die empirischen Daten, würden Solar- und Windenergie in der Realität durchweg die Annahmen der Modellierung übertreffen, während z.B. Bioenergie unterdurchschnittlich abschneiden würde. Auch kleinere Technologien wie Batterien und Wärmepumpen würden sich gut entwickeln. Das bedeutet: Eine Kombination aus energiesparenden Technologien und dem Ausbau der Photovoltaik könnte das Energiesystem bis 2050 dekarbonisieren.

Zur Studie

Prof. Dr. Felix Creutzig

Kontakt

Prof. Dr. Felix Creutzig
Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change